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Alles andere als Gaumenfreuden

"Fressen und gefressen werden", lautet eine der grausamen Regeln der Natur. Wie also gelingt es Flußbarschen, von ihren Fressfeinden (Hechten, zum Beispiel) möglichst nicht gefressen zu werden?

Durch Grätenreichtum etwa, damit die Hechte sie nicht fressen mögen? Das wäre den Hechten wurst, denn sie schlucken den Beutefisch ohnehin als Ganzes. Vielmehr sind Flußbarsche (wie alle Barsche) mit einer Rückenflosse ausgestattet, deren erste Flossenstrahlen äußerst harte Horngebilde sind. Die Rückenflosse stellen sie bei Gefahr auf was bewirkt, dass sich die Hornstrahlen wie Nadeln in den Kiefer des Raubfisches bohren können der versucht, den (Fluß)Barsch zu schnappen. Es sollen schon Hechte mit einem auf diese Weise festgehakten Flußbarsch im Maul verendet vorgefunden worden sein, weil sie ihre Beute nicht mehr ausspucken konnten.

© aquapix - Fotolia.com

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