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Immer stärker bedrohte Vogelwelt

War's das mit unseren heimischen Flattermännern?

Um für die Versorgung ihrer Rinder ausreichend Heu zu haben, bewirtschaften Bauern ihre Wiesen sehr intensiv und mähen sie zur Gras-, Silage- und Heugewinnung, nämlich bis zu fünf Mal pro Jahr. Früher geschah das nur etwa zweimal jährlich - für große Insekten, wie Grillen und Heuschrecken, ausreichend Möglichkeit, sich in der Zeit zwischen zwei Mahden zu vermehren und anschließend zum Vollinsekt auszuwachsen. Heute hingegen, zerstört häufiges Mähen die Lebensräume von Großinsekten, auf die beispielsweise Störche, Greifvögel wie Turmfalken und nicht zuletzt Neuntöter als Teil ihrer Nahrung angewiesen sind. Das zeigt: In mehr und mehr aufgeräumter Kulturlandschaft, sind mangels Blüten-, Samenpflanzen und Kleininsekten nicht nur Singvögel in Sachen Nahrungsgrundlagen zunehmend ernst bedroht.

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